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Zusammensetzung |
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81 Gewichtsprozent SiO2
13 Gewichtsprozent B2O3
4 Gewichtsprozent Na2O/K2O
2 Gewichtsprozent Al2O3 |
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Eigenschaften |
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Borosilikatglas ist gegen Wasser, Säuren, Salzlösungen,
organische Substanzen und auch Halogene, wie z. B: Chlor und Brom
sehr beständig.
Auch gegenüber Laugen ist die Beständigkeit relativ gut.
Lediglich Flusssäure, konzentrierte Phosphorsäure und starke Laugen
bei höheren Temperaturen tragen die Glasoberfläche kontinuierlich ab. |
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Wasserbeständigkeit Nach DIN ISO719 (89 oC) |
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Griess-Wasserbeständigkeit Klasse ISO 719-HGB 1 |
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Wasserbeständigkeit Nach DIN ISO720 (121 oC) |
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Griess-Wasserbeständigkeit Klasse ISO 720-HGA 1 |
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Säurebeständigkeit Nach DIN 12116 |
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Säureklasse 1 |
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Säurebeständigkeit Nach DIN ISO |
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Abgabe Na2O< 100 µg/dm2
Die Angriffskurven zeigen ein Maximum in Säurebereichen
zwischen 4 – 7 n (HCI z.B. bei Azeotrop mit 20,2 Gew.-%)
Bei höheren Konzentrationen nimmt die Reaktionsgeschwindigkeit merklich
ab, so dass die angegriffenen Schichtdicken nach Jahren lediglich im Bereich
einiger tausendstel Millimeter liegen. Damit spielen die Säureangriffsmechanismen
bei den in der Praxis eingesetzten Wanddicken keine Rolle. Man spricht somit
zu Recht von “säurefestem Borosilikatlglas“. |
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Ökologische Unbedenklichkeit |
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Der Werkstoff Glas gilt ökologisch als völlig unbedenklich.
Glas wird aus natürlichen Rohstoffen (Sand, Kalk und Soda) hergestellt
und enthält keine Stoffe, die nach aussen treten und Menschen
oder Umwelt belasten könnten. Glas kann wieder genutzt werden – durch
mehrfache Verwendung und kann problemlos entsorgt werden. |
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Mikrowellen |
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DURAN-Laborglas ist für den Einsatz in Mikrowellengeräten
geeignet |
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Optische Eigenschaften |
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Spektralbereich, in dem die Absorption von DURAN vernachlässigbar
gering ist: ca. 310 bis 2200nm Absorption, bei braun eingefärbtem
Glas bis ca. 500 nm.
Borosilikatglas wirkt klar und farblos. Grössere Schichtdicken (axiale Durchsicht
bei Röhren und Stäben) erscheinen grünlich |
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Braunglas |
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Für Arbeiten mit lichtempfindlichen Substanzen können
Oberflächen mit Diffusionsfarbe braun eingefärbt werden.
Dabei ergibt sich eine starke Absorption im kurzwelligen Bereich. |
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Hinweis für Anwender |
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Bei Arbeiten mit Glas sind die Grenzen des Werkstoffes bei Temperaturwechsel
und mechanischer Beanspruchung zu berücksichtigen und strikte
Vorsichtsmassnahmen einzuhalten:
Glasgeräte nie abrupten Temperaturänderungen aussetzen.
Apparaturen standsicher und spannungsfrei aufbauen.
Zum Ausgleich von Spannungen und Vibrationen z.B. PTFE-Faltenbälge einbauen.
Glasgeräte nie abrupten Druckänderungen aussetzen, z.B. evakuierte
Glasgeräte nie schlagartig belüften.
Standardmässige Laborgläser mit flachen Böden (z.B. Erlenmeyer,
Stehkolben) dürfen nicht mit Druck oder Vakuum belastet werden.
(GlasKeller kann jedoch auf Wunsch Laborgläser anfertigen, die für
Druck oder Vakuum geeignet sind) |
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Kunststoffbeschichtung GlasKeller-Coating |
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Die Kunststoffummantelung schützt gegen mechanische Beschädigungen
und beschränkt das Risiko, das bei evtl. Glasbruch der Flascheninhalt
ausläuft. Der Kunststoff auf PU-Basis bleibt transparent und
haftet auf der Glasoberfläche, selbst nach wiederholtem Sterilisieren
im Autoklaven (bis 136 o C Wasserdampf, nicht mit destilliertem Wasser
abkühlen, sonder langsam und vollständig an der Luft abkühlen
lassen) |